Angeltrips

„Willst Du mit an den Rhein?“- Spontantrip auf Zander

Hi, da bin ich wieder……… unerwartet!

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.

Um 7 Uhr geht das Telefon. Mike ist dran und fragt, ob ich jetzt direkt mit an den Rhein möchte! Im Tiefschlaf sage ich zu, springe unter die Dusche, krame meine Klamotten zusammen und schon ist Mike da und wir fahren los. Auf dem Weg zum Angelshop (Ussat) sammeln wir noch Tim ein. Das Auto ist voll mit Gerät für den kaptalen Zander.

Zwei Stunden später stehen wir am Wasser und jiggen den Gummi die ersten Meter über den Grund, da krümmt sich schon nach einem feinen Anschlag die Rute von Tim. Der Drill dauert gefühlte 2 Minuten und weckt beim Zusehen das Maximum an Motivation und Hoffnung für den restlichen Tag. Sauber, der erste Zander ist gelandet. Leider ging in der Eile auch das Foto unter, da wir alle weiter entfernt von einander standen. Nun ja, eine halbe Stunde später entschieden wir uns für einen Ortswechsel.

Im Auto gesessen, habe ich mir auf die Schnelle noch Stinger gemacht, da ich recht unerwartet am Wasser stand und mir die Vorbereitung gefehlt hat. Es hat aber alles geklappt 😉

Am nächsten Platz angekommen, hausierten dort schon die ersten Ansitz-Angler! Damit jeder seinen strömungsgerechten Platz hatte, mussten wir uns wieder aufteilen. Mike auf der Bune, Tim an der „Bootseinlass- Stelle“ und ich hab mich weiter rechts direkt an die Strömung gestellt. Keine 5 Minuten da, knallt schon der erste „Mehr-Flosser“ auf meinen Gummiköder. Ich weiß leider nicht was es war, aber es hat eindeutige Biss-Spuren im Kopfbereich hinterlassen.

Mir hat der Biss auf den Gummi und der gelandete Zander vom Vormittag genügend Schub gegeben, konzentriert bei der Köderführung zu bleiben und diese, ich bin ja Neuling in der zarten Kunst des Jiggens, ein bisschen mehr zu verinnerlichen.

Nach einer guten Stunde, brachen wir zum nächsten vermeintlichen Zander-Hotspot auf, welcher auch der letzte für diesen Trip sein sollte.

Das Gerät am Mann, mussten wir vom Uferbetretungsrecht gebrauch machen, um ans Ziel zu kommen. Vorbei an den Kühen, ab ans Wasser!

Tim und Mike peitschten die Gummis schon durch die Luft, ich war noch mit der Farbwahl meines Köders beschäftigt.

So, der Köder am Vorfach, der erste Wurf und ich denke mir noch, was das für ein dummer „Halbwurf“ ins Nichts war. Gut, der Jiggkopf hat den Boden berührt, dann jigg ich mir den Köder mal zurück, damit ich ihn besser platzieren kann. Das zweite mal kommt der Gummi dem Boden nah und schon klatscht es in der Schnur, ich mach einen zaghaften Anschlag und kann noch gar nicht realisieren, was mir da gerade widerfährt! ICH habe einen Zander an der Schnur, an meiner Angel, auf meinem Köder! Mir wurde kalt und warm gleichzeitig, denn es war der Tag meines ersten Zanders. Anhand meines entstehenden Gesichtsausdrucks, hätte man eine wissenschaftliche Abhandlung über die Ausschüttung von Endorphinen und Adrenalin beim Menschen schreiben Können! Traumhaft!

dennis-sunset

Ein unglaublich unbeschreibliches Gefühl!

Nach dem Landen meines 56er´s musste ich mich erstmal setzen und eine rauchen. Der Tatsache ins Auge schauen, dass es endlich vollbracht ist.

Denniserster

Nach einer weiteren halben Stunde signalisiert uns Tim den Einstieg eines Zanders an seiner Rute, in dem Moment knallt es auch bei mir. Hans im Glück sah bestimmt nicht so fröhlich aus wie ich in dieser Situation. Ein imponierender Doppel-Drill. Einfach Genial 😉

2-zander

Gott hat es an diesem Tag gut mit mir gemeint, denn ein dritter, kleinerer Zander hakte sich in meinen Drilling und wurde zum Ufer pariert 😉

dennis-kleiner

Dieser Tag war ein sehr besonderer Tag für mich, ein Tag den ich so schnell, wahrscheinlich gar nicht, vergessen werde. Alles hat gepasst, das Wetter war gut, kaum Wind. Die Konzentration auf das Wesentliche sollte am Ende des Tages zu einem phänomenalen Resumé führen. Ich hatte nicht einen Köderabriss und die auf die Schnelle gebauten Stinger sollten mir 3 wunderschöne Zander sicher an die Oberfläche bringen

Ich danke Mike und Tim für die Einladung und freue mich schon auf die nächste Tour.

Bis dann, Dennis

Dennis Gronwald

Dennis Gronwald

Moin,
Ich heiße Dennis und bin 27 Jahre alt. Ich bin seit der ersten Stunde von HECHT-ZANDER-BARSCH.DE mit an Bord. Die Hingabe zum Sportfischen ist mein Antrieb für dieses Projekt.

Ich verstehe Angeln nicht als Hobby! Vielmehr ist es eine Lebenseinstellung, die einen verantwortungsbewussten Umgang zu unseren natürlichen Ressourcen vermittelt.

Viel Spaß auf diesem Blog

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